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Kreative Reise nach Kuba: Murales, Che Guevara & Inspiration

Eines ist sicher, der zuversichtliche Griff zum Smartphone um Neueste News zu erhaschen, ist in Kuba vergebens.

Nimm Dir stattdessen Zeit die Farben, strahlenden Lächeln, die wohlriechende Luft und die atemberaubende Landschaft, das Meer und die Kolonialstädte auf Dich wirken zu lassen. Eine Reise nach Kuba gleicht förmlich einer "Zwangs Entdigitalisierung", was in Zeiten des digitalen Überflusses eine willkommene Abwechslung von der ständigen Informations- Überflutung darstellen kann. Wer das Privileg hat, Kuba als Gast zu besuchen und nicht täglich von der prekären Infrastruktur abhängig ist, kann es sich zu Nutze machen und eine Kuba Reise als "Digital Detox" nutzen um seine "Kreativ- Batterien" in vollen Zügen aufzutanken.

Von dem facettenreichen Havana mit seiner hinreißenden historischen Altstadt, über Tropische Regenwälder bis hin zu den tiefblauen Karibikstränden, bietet Kuba alles was unser stressgeplagtes Bewusstsein wieder aufblühen lässt. Wichtig dabei ist, nimm Block und Bleistift mit, steige für die Dauer dieser sprichwörtlichen "Zeitreise" wieder auf "Analoge Medien" um. Schreibe ein Reisetagebuch mit Eindrücken, Impressionen und Geschichten aus den vielen Leben abseits der Globalen Gesellschaft. So kommen plötzlich wieder neue Denkansätze zustande, unlösbare Probleme werden von einer anderen Perspektive betrachtet und unser Geist quellt wieder über mit frischen Ideen. Aus diesem Reisegepäck an Inspiration wirst Du noch lange nach Deiner Rückkehr zehren. Auch dieser Artikel ist mir erst ein Jahr nach meiner Kuba Reise 2019 entsprungen, die Eindrücke haben sich regelrecht in mein Unterbewusstsein zusammen mit den unzähligen Murales und Wandmalereien eingebrannt.

Falls Du, so wie ich, eine Schwäche für die Spanische Sprache hast, gibt es unzählige Möglichkeiten mit den Einheimischen zu sprechen und unglaubliche Geschichten zu erfahren, welche von der Hohen Kunst des Lebens zeugen. Glaube nicht alles was man Dir sagt, aber teile die Lebensfreude und den Enthusiasmus der Lokalbevölkerung, der jede Widrigkeit überwindet.

Wenn Du Dir also wieder ein "Internetguthaben" in Form einer kleinen "Rubbelkarte" an einer der staatlich vorgesehenen Stellen besorgst und in einem der wenigen öffentlichen Plätze an denen es eine WiFi Verbindung gibt, vergebens versuchst Dich 30 Minuten lang einzuloggen und Dein Guthaben anschließend verbraucht ist, dann lass den inneren "Internet Dämon" einfach los; nutze stattdessen die Gelegenheit mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten. Da die öffentlichen WiFi Zonen meist in Parkanlagen sind, findet man hier Menschen aus allen sozialen Schichten und Lebenslagen, welche nach ihrer meist kurzen und "holprigen Internet Session" miteinander ins Gespräch kommen und über das Wetter, den nächsten Versorgungsengpass, über Politik oder facettenreiche Lebensgeschichten plaudern.

Nur noch in Kuba kann man zufällig einen Schriftsteller kennen lernen, der einem seine Postadresse gibt zum Ideenaustausch, da er immer noch keine email besitzt. Schnallt Euch deshalb so bald wie möglich den Wanderrucksack um, öffnet Augen, Herz und Skizzenblock und taucht ein in dieses Mosaik aus Rhythmus, Farben und Formen, bevor auch hier die globale Gesellschaft Einzug hält. Nutze Deine Reise um die Tourismusentwicklung in dieser Zeitkapsel so nachhaltig wie möglich zu beeinflussen, lasse Deinen Dank und Deine Reisekasse bei den einfachen Leuten und tausche dafür Lebensfreude und Kreativität für viele Monate am Schreibtisch zu Hause.

Kleiner Geheimtipp: das "Havana World Music" Festival, ist das erste Internationale Musikfestival überhaupt auf der Insel und findet jedes Jahr im März statt

Simon Margesin

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